Erstes Heft der TATuP mit OJS 3.0.2 veröffentlicht

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Ich will das „German Topics“ Forum nutzen, um auf das Erscheinen des ersten Heftes von „TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis“ hinzuweisen. Die Zeitschrift erscheint im 26. Jahrgang nun mit Heft 1-2/2017 zum ersten Mal mit OJS 3.0.2. (http://www.tatup.de/). Das Schwerpunktthema dieses Heftes ist übrigens „Open Science“. Die Redaktion der TATuP ist beim Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) angesiedelt.

Da wir bisher keine OJS-Version eingesetzt hatten, fiel die Entscheidung im letzten Herbst mit OJS 3 zu beginnen, relativ leicht. Umfangreiche Tests dieser neuen Version haben allerdings dann im Frühjahr 2017 dazu geführt, dass wir uns entschlossen haben, für die ersten beiden Hefte 2017 den OJS-Workflow nicht einzuführen, da uns dieser noch zu fehleranfällig erschien und wir damit AutorInnen und GutachterInnen nicht belasten wollten. Demnächst wollen wir allerdings diese Tests weiterführen und hoffen natürlich auch mit der Version 3.1 eine praxistauglichere Version vorzufinden.

Unser momentaner Workflow sieht wie folgt aus: Die Manuskripte werden möglichst auf Basis einer Word-Vorlage bei der Redaktion eingereicht und der Begutachtungsprozess wird per E-Mail abgewickelt. Das finale Manuskript geht an die Produktion (http://www.wantzen.com/). Dort wird zunächst mit InDesign ein Druckfile erstellt (die im oekom Verlag erscheinende Zeitschrift gibt es gedruckt wie online) und daraus dann die PDF- und HTLM-Version für den Online-Auftritt unter OJS. Unser Produzent und Typograph, Tobias Wantzen, betreut auch die OJS-Installation.

Der OJS-spezifische PDF-Viewer hat einige Schwierigkeiten gemacht, so dass wir ihn deaktiviert haben.

Unsere HTML-Version soll weiter verbessert werden. Wir denken dabei insbesondere an die Nutzung von JATS. Diesbezüglich einen effizienten Workflow hinzubekommen, ist die Herausforderung.

Ein weiteres Großprojekt ist die nachträgliche Erfassung der Metadaten aus den vorliegenden 25 Jahrgängen der TATuP, die dann auch in OJS importiert werden sollen.

Auf Anhieb hat gut geklappt die automatisierte Meldung der Artikel-DOIs bei CrossReff sowie die automatisierte Meldung von Artikelmetadaten an ORCID, wenn in den OJS-Metadaten entsprechende ORCID-IDs für die Autorinnen eingetragen waren. Auch die Nutzungsstatistiken sind natürlich ein nettes Feature von OJS.

Nach unserem Wissen gibt es bisher noch wenige Zeitschriften im deutschsprachigen Raum, die OJS 3 produktiv einsetzen. Wir kennen noch eine entsprechende Installation an der Universität Passau (http://ojs.uni-passau.de/) und sind für den Erfahrungsaustausch an weiteren Hinweisen interessiert.

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#2

Hallo @uwr,
unsrer Geschichte (www.contributions-to-entomology.org) ähnelt der Ihrigen. Wir konnten 66 Jahrgänge in OJS 3.02 importieren. Derzeit arbeiten wir die Lizenz der Artikel nach. Später soll der gesamte Publikationsprozess über OJS laufen.